• Slitherine: Commander - The Great War PREVIEW

    Slitherine und "The Lordz Games Studio", die unter anderem für die hervorragenden Strategiespiele-Serien Panzer Corps oder Battle Academy verantwortlich sind, setzen ihre "Commander"-Serie fort. Nach "Commander: Europe at War" (zweiter Weltkrieg) und "Commander: Napoleon at War" (Napoleonische Eroberungskriege), folgt nun „Commander: The Great War“ (Kurz C:TGW) und nimmt sich, mit einer neuen Engine bewaffnet, der Zeitspanne des ersten Weltkrieges an. Am 12. November 2012 soll es erscheinen.

    In der Verkaufsversion werden voraussichtlich fünf Szenarien zur Verfügung stehen, die man entweder als Tripple Entente (Frankreich, England, Russland) oder mit den Mittelmächten (Deutschland, Österreich/Ungarn) spielen kann. Auf die Kampagnen wird man mit zeithistorischen Videoaufnahmen und in englisch vertonten Texten eingestimmt.
    Für dieses Preview stand uns die im ersten Kriegsjahr 1914 startende Kampagne zur Verfügung, unmittelbar mit dem Angriff Österreich/Ungarns auf Serbien.

    C:TGW ist ein rundenbasiertes Strategiespiel (IGo–UGo) und bietet eine in Hexfeldern unterteilte Karte, welche von der Ostküste der USA bis an den Ural und Arabien reicht. Dem Spieler stehen 18 verschiedene Einheitentypen zur Verfügung. Angefangen von normaler Infanterie bis hin zu mächtigen Eisenbahnkanonen. Auch historische Generäle wurden integriert, denen Frontabschnitten zugewiesen werden können. Ein umfangreiches Nachschub-, Moral- und Upgradesystem, sowie viele verschiedene Geländearten runden den Ersteindruck ab. Das Spielgeschehen wird durch dutzende historischer oder fiktiver Events vorangetrieben, wie der Kriegseintritt des Deutschen Reiches mit dem Angriff auf Frankreich oder der erste Einsatz von Senfgas.

    Gekämpft wird in C:TGW zu Land, zu Wasser und in der Luft. Bei meinem Probespiel bildeten sich an den Frontlinien auch bald die ersten Stellungskriege, bei der die Truppen regelrecht durch den Fleischwolf gedreht werden. Verharren Truppen auf einem Hexfeld, graben sich diese ein. Dies wird auch auf der Karte mit Grabensystemen dargestellt.



    Flair und Atmosphäre kamen durchaus gut auf. Die Grafik geht mit ihren modellierten Einheiten und den Menüs in Ordnung. Im Winter wird die strategische Gefechtskarte in weiss getaucht, im Sommer dominiert grün und das braun der Gräben. Jeder Einheitentyp hat seine Vor- und Nachteile. Blindes Anstürmen oder Vorrücken hat meistens nur den Verlust der eigenen Truppen zur Folge. Man steuert alle Staaten eines Bündnisses selber, wobei die Ressourcen für jede Nation einzeln errechnet werden.

    Das Wirtschaftssystem fällt recht einfach aus, wobei Städte die wichtigste Rolle spielen. Ebenso entscheidend ist die Nationale Moral. Begrenzte Forschung darf ebenso betrieben werden, wie die Betätigung auf diplomatischer Ebene.



    "Die großen Fragen der Zeit werden durch Eisen und Blut entschieden", sagte eine bekannter Politiker der Zeitgeschichte. Ich freue mich schon auf den Release dieses Spiels. Es wird nicht sonderlich Komplex ausfallen, bietet jedoch mannigfaltige Möglichkeiten. Das Szenario hat man noch nicht so oft gesehen und alles in allem wirkt es schon jetzt recht gut durchdacht. Außerdem kann schon die Preview-Version mit kurzen Lade- und Rundenzeiten, sowie Stabilität überzeugen. Der PBEM-Multiplayer soll über den bewährten Slitherine Server laufen. Ein ausführliches Review wird nach Release nachgeliefert.


    Das Spiel wird erhältlich sein bei Slitherine und Matrix Games.


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    Teaser Trailer:

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