• Tank Warfare - Tunisia 1943: Steam Review

    Tank Warfare: Tunisia 1943 ist der neueste Titel des Graviteam Studios, die sich für die "Achtung Panzer" und "Graviteam-Tactics" Spiele, wie Kharkov 1943, Operation Star oder Mius-Front, auszeichneten.

    Wer detail- und umfangreiche Informationen über das Spiel nachschlagen möchte, dem empfehle ich meine beiden Spielberichte zu den beiden direkten Vorgängern. Diese haben immer noch ihre Gültigkeit, den im Grunde hat sich außer dem Kriegsschauplatz - von der russischen Ostfront nach Nordafrika - nicht so viel geändert:

    http://www.7idgaming.de/content.php?...ics-Mius-Front

    http://www.7idgaming.de/content.php?...on-Star-REVIEW

    Ich werde hier nur kurz auf die Veränderungen eingehen, bzw was mir so aufgefallen ist.

    Gut: Endlich hat man deutlich mehr Einheiten unter seinem Kommando. Züge wurden durch Kompanien ersetzt. Daraus ergibt sich eine deutlich höhere Frontdichte hinsichtlich Mannschaften und Gerät. Das ist sehr gut.

    Neutral: Das Interface ist wieder einmal etwas umgestaltet worden. Ob es nun besser ist, vermag ich nicht zu sagen. Nach jeder längeren Pause beim Spielen der Graviteam Games muss ich mich irgendwie neu anlernen. Will heißen, das Interface ist immer noch suboptimal. Aber man kann sich schon reinfuchsen.

    Schlecht: Es ist immer noch äußerst schwierig, den strategischen Teil des Spiels zu durchblicken insbesondere das austauschen, auffrischen oder ergänzen von Truppen. Das sogenannte OOB (Order of Battle) und der Umgang damit ist nervend und sollte komplett überarbeitet werden. Positiv ist, dass es auch ohne Feintuning der Truppen geht. Einsteiger sollten sich vielleicht nicht einmal den Kopf darüber zerbrechen, sondern einfach die Show genießen.

    Schlecht: Vereinzelt schienen mir meine Paks verbugt. Nicht nur, dass diese sich in der Aufstellungsphase hirnrissig eingegraben hatten - teilweise entgegen der vorgegebenen Richtung (das passierte mir früher nie) - auch ließen sie sich vereinzelt nicht durch die Geschützmannschaften versetzen.

    Schlecht: Die deutsche Sprachausgabe der deutschen Truppen wiederholt sich zu oft. Das nervt schon etwas. Entweder gab es früher mehr bzw abwechslungsreichere Sprachausgaben oder ich werde einfach nur penibel.

    Sehr schlecht: Die deutschen Truppen betiteln die Gegner als Russen!?! Sprich: Es wurden die Audio-Sprachausgaben, wohl einfach unverändert aus Mius-Front heraus kopiert. Ziemlicher Lapsus.

    Alles in allem ist Tunisia 1943 für Anhänger realistischer Strategiespiel absolut zu empfehlen. Einarbeitungszeit ist mitzubringen. Es dauert schon einige Stunden bis man drin ist, aber der Aufwand lohnt sich. Spätestens sobald sich die erste große Schlacht entwickelt, entschädigt das epische Kampfgeschehen all die Mühen. Realistisches Kampfgeschehen mit Gänsehaut-Garantie.

    Mit gefallen zwar die Ostfront-Kampagnen besser, aber etwas Abwechslung schadet ja nicht. Der Singleplayer bietet hunderte Stunden an Content. Eine Mehrspieleroption gibt es immer noch nicht.

    Teaser Trailer:




    Tank Warfare - Tunisia 1943 ist unter anderen erhältlich auf Steam.




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